Gastro-Amortisationsrechner

Für Gastronomie & Hotellerie

Mehr nutzbare Terrasse.
Was rechnet sich für Sie?

Sonnenschutz kann Ihre Terrasse länger und zuverlässiger nutzbar machen. Berechnen Sie, welches wirtschaftliche Potenzial darin steckt – mit Ihren eigenen Annahmen.

Offen rechnen. Frei entscheiden.

Ihr Ergebnis erscheint direkt. Kontaktdaten benötigen wir erst, wenn Sie eine E-Mail oder Beratung anfordern.

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Hilfe & BeispielAnleitung

So verwenden Sie den Rechner

  1. Ihre Ausgangslage erfassen: Nutzen Sie Netto-Angebote, Kassendaten und Ihre bisherigen Terrassentage. Bei unbekannten Werten zunächst vorsichtig schätzen.
  2. Die Veränderung einschätzen: Welche wetterbedingt verlorenen Tage kann das geplante System tatsächlich zurückgewinnen? Wie könnte sich die Auslastung entwickeln? Ein Sonnenschutz ermöglicht keine automatisch volle Terrasse.
  3. Die Wirtschaftlichkeit berechnen: Deckungsbeitragsquote und jährliche Mehrkosten ergänzen, dann „Potenzial berechnen“ wählen. Vergleichen Sie auch eine vorsichtige Variante mit weniger zurückgewonnenen Tagen und unveränderter Auslastung.
  4. Ergebnis einordnen: Die Amortisation zeigt, nach wie vielen Jahren der zusätzliche jährliche Deckungsbeitrag die Investition rechnerisch ausgleicht. Bei null oder negativem Mehrdeckungsbeitrag ergibt sich keine Amortisation. Ihr Ergebnis können Sie anschließend per E-Mail anfordern oder zur Beratung senden.

Beispiel: Restaurant mit 40 Terrassenplätzen

Ein fiktiver Betrieb plant 180 Terrassentage. Bisher entfallen 25 % davon wegen des Wetters. Für das geplante System nimmt er an, 40 % dieser verlorenen Tage zurückzugewinnen; die Auslastung steigt von 50 % auf 55 %. Zehn weitere Tage liegen außerhalb der bisherigen Saison.

Die folgenden Werte sind ein nachvollziehbares Beispiel, keine Branchenmittelwerte oder Zusage. Wettereffekt, Gästeverhalten und Kosten müssen zu Ihrem Standort und dem konkreten Sonnenschutz passen.

Eingaben: Bedeutung und Wirkung

Investition in Sonnenschutz

Beispiel: 30.000 €

Netto-Gesamtkosten für das betrachtete Vorhaben einschließlich Montage.

Wirkung: Eine höhere Investition verlängert die Amortisation; der errechnete Jahresumsatz bleibt gleich.

Sitzplätze auf der Terrasse

Beispiel: 40 Plätze

Nur die Plätze im Bereich, dessen Nutzung sich durch die Investition verändert.

Wirkung: Mehr Plätze erhöhen bei gleicher Auslastung den Umsatz vor und nach der Investition.

Durchschnittsbon je Gast

Beispiel: 25 €

Durchschnittlicher Netto-Umsatz pro Gast, einschließlich Speisen und Getränke. Aus Bruttobons die jeweils enthaltene Umsatzsteuer herausrechnen.

Wirkung: Ein höherer Bon erhöht den Umsatz und damit bei positivem Nutzungszuwachs auch den Mehrdeckungsbeitrag.

Gästewechsel pro Platz und Tag

Beispiel: 2 ×

Wie oft jeder Platz bei voller Belegung pro Tag besetzt werden könnte; z. B. einmal mittags und einmal abends.

Wirkung: Mehr Gästewechsel erhöhen die rechnerische Kapazität. Die tatsächliche Belegung wird zusätzlich über die Auslastung berücksichtigt.

Geplante Öffnungstage

Beispiel: 180 Tage

Die geplante Terrassensaison vor Abzug von Wetterverlusten. Ruhetage und Schließzeiten bereits ausschließen.

Wirkung: Mehr geplante Tage vergrößern die Umsatzbasis und bei gleicher Wetterverlustquote auch die Anzahl verlorener Tage.

Auslastung bisher

Beispiel: 50 %

Durchschnittlich ausgeschöpfter Anteil der Kapazität an tatsächlich nutzbaren Tagen. 40 Plätze × 2 Gästewechsel × 50 % entsprechen 40 Gästen am Tag.

Wirkung: Eine höhere bisherige Auslastung erhöht den Ausgangsumsatz und verringert bei unveränderten Zukunftswerten den errechneten Mehrumsatz.

Bisheriger Wetterverlust

Beispiel: 25 %

Anteil der geplanten Terrassentage, die vollständig wetterbedingt entfallen. Im Beispiel: 180 × 25 % = 45 verlorene Tage.

Wirkung: Ein höherer Verlust reduziert den bisherigen Umsatz und vergrößert das Potenzial zurückgewinnbarer Tage. Schwächere Belegung an nutzbaren Tagen über die Auslastung erfassen.

Davon künftig nutzbar

Beispiel: 40 %

Anteil der verlorenen Tage, den das konkrete System zurückgewinnen kann: 40 % von 45 = 18 Tage. Das sind nicht 40 % aller Öffnungstage.

Wirkung: Mehr Rückgewinnung erhöht die nutzbaren Tage und den künftigen Umsatz. Regen-, Wind- und Hitzeschutz hängen vom gewählten System ab.

Auslastung mit Sonnenschutz

Beispiel: 55 %

Erwartete mittlere Belegung an künftig nutzbaren Tagen, einschließlich zurückgewonnener und zusätzlicher Tage. 50 auf 55 % sind 5 Prozentpunkte mehr.

Wirkung: Eine höhere künftige Auslastung erhöht den Mehrumsatz. Mehr nutzbare Tage allein erfordern keine höhere Auslastungsannahme.

Zusätzliche Öffnungstage

Beispiel: 10 Tage

Weitere Terrassentage außerhalb der bisherigen Saison. Die 18 zurückgewonnenen Wettertage hier nicht erneut eintragen.

Wirkung: Jeder zusätzliche Tag erhöht den künftigen Umsatz mit der angenommenen Auslastung. Geplante plus zusätzliche Tage dürfen höchstens 366 ergeben.

Deckungsbeitragsquote

Beispiel: 60 %

Umsatzanteil, der nach variablen Kosten übrig bleibt, z. B. Wareneinsatz und umsatzabhängigen Personalkosten. 25 € Umsatz minus 10 € variable Kosten ergeben 60 %.

Wirkung: Die Quote wird auf den Mehrumsatz angewendet. Eine höhere Quote erhöht bei positivem Mehrumsatz den Mehrdeckungsbeitrag und verkürzt die Amortisation.

Zusätzliche Betriebskosten

Beispiel: 1.000 €/Jahr

Zusätzliche jährliche Nettokosten, z. B. Wartung, Reinigung oder Strom, soweit nicht schon in der Deckungsbeitragsquote berücksichtigt.

Wirkung: Mehrkosten werden vom zusätzlichen Deckungsbeitrag abgezogen. Höhere Kosten verlängern die Amortisation; Kosten nicht doppelt erfassen.

Das ergibt dieses Beispiel

Bisher: 180 − 45 = 135 nutzbare Tage. Künftig: 135 + 18 + 10 = 163 nutzbare Tage.

Jahresumsatz = Sitzplätze × Gästewechsel × Auslastung × Netto-Bon × nutzbare Tage. Daraus ergeben sich 135.000 € bisher und 179.300 € künftig, also 44.300 € Mehrumsatz.

Zusätzlicher Jahresdeckungsbeitrag: 44.300 € × 60 % − 1.000 € = 25.580 €. Amortisation: 30.000 € ÷ 25.580 € = rund 1,17 Jahre bzw. 14,1 Monate.

Das Modell rechnet mit durchschnittlichen Jahreswerten. Finanzierung, Steuern und Abzinsung sind nicht enthalten; die Monatsangabe ist keine Prognose des tatsächlichen saisonalen Zahlungseingangs.

Ersetzt Ihre aktuellen Eingaben. Die Berechnung starten Sie anschließend selbst.

01 / Ihre Annahmen

Ihre Terrasse in Zahlen

Alle Beträge netto
€

Gesamtkosten einschließlich Montage.

Plätze

Plätze im betrachteten Sonnenschutzbereich.

€

Durchschnittlicher Netto-Umsatz je Gast.

×

Bei voller Auslastung: z. B. Mittag- und Abendgeschäft.

Tage

Terrassensaison vor Wetterverlusten; ohne zusätzliche Tage.

%

Auslastung an tatsächlich nutzbaren Tagen.

Wettereffekt & zusätzliche Nutzung
%

Anteil der geplanten Tage, die wetterbedingt entfallen.

%

Welchen Anteil der verlorenen Tage gewinnen Sie zurück?

%

Ihre Annahme für künftig nutzbare Tage.

Tage

Außerhalb der bisherigen Saison; nicht bereits zurückgewonnene Wettertage.

Wetterannahmen hängen vom gewählten System ab: Eine Markise, ein Sonnensegel und eine Überdachung bieten unterschiedlichen Schutz. Setzen Sie realistische Werte an.

Deckungsbeitrag & Betriebskosten
%

Umsatzanteil nach variablen Kosten, z. B. Wareneinsatz.

€/Jahr

Zusätzliche jährliche Kosten; keine doppelte Erfassung variabler Kosten.

Die vorbelegten Werte sind ein Rechenbeispiel. Passen Sie sie an Ihren Betrieb an.

So entsteht Ihre Schätzung

Wir vergleichen den möglichen Terrassenumsatz vor und nach der Investition. Sitzplätze, Gästewechsel, Durchschnittsbon, Auslastung und nutzbare Tage bilden die Grundlage.

Der Wettereffekt gewinnt einen Teil bisher verlorener Tage zurück. Zusätzliche Öffnungstage liegen außerhalb der bisherigen Saison. Zusammen dürfen geplante und zusätzliche Öffnungstage höchstens 366 Tage ergeben.

Für die Amortisation zählt der zusätzliche Deckungsbeitrag nach den angegebenen jährlichen Mehrkosten. Finanzierung, Steuern und Abzinsung werden nicht berücksichtigt. Monatswerte sind gemittelte Kalendermonate; tatsächliche Einnahmen können saisonal schwanken.

Datenschutzhinweise zum Rechner

Verantwortlich ist die Ernst Dix GmbH, Großer Ort 18, 32289 Rödinghausen, E-Mail: info@dix-gmbh.de.

Berechnungen werden ohne Kontaktdaten gespeichert. Zur Absicherung verwenden wir ein erforderliches Sitzungscookie und pseudonyme technische Kennungen. Diese unterstützen Zugriffsschutz und Missbrauchsbegrenzung. Es werden keine Roh-IP-Adressen in den Gastro-Tabellen gespeichert.

Wenn Sie eine Ergebnis-E-Mail oder Beratung anfordern, speichern wir Ihre Kontaktdaten und die Berechnung als Anfrage in unserem Kontaktportal und verarbeiten sie zur Erfüllung Ihrer Anfrage. Es erfolgt keine automatische Newsletter-Anmeldung. Zugriffstoken sind 24 Stunden gültig.

Berechnungen und Gastro-Protokolle werden nach 90 Tagen gelöscht. Pseudonyme Zugriffsdaten werden nach Ablauf des Zugriffstokens entfernt. Die Aufbewahrung Ihrer Kontaktanfrage richtet sich nach der Bearbeitung und den geltenden Aufbewahrungspflichten. Auskunfts- und Löschanfragen können Sie an info@dix-gmbh.de richten.

Weitere Informationen zu Rechtsgrundlagen, Empfängern und Ihren Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.